Archive for the ‘Konsum’ Category

Buch: Monsanto auf Deutsch von Jörg Bergstedt

Mittwoch, Oktober 26th, 2011

In seinem Buch Monsanto auf Deutsch beschreibt Jörg Bergstedt die Seilschaften der GenforscherInnen in Forschung, Industrie, Politik und Behörden. In Deutschland stehen nicht so sehr die großen Firmen wie Bayer, BASF, KWS, Monsanto, Synergenta und andere im Mittelpunkt der Aktivitäten, sondern eher kleine Firmen. Die haben ihre Versuchsfelder gerade in der Nähe von Saatgutbanken angelegt. Jörg Bergstedt vermutet dahinter Absicht. Denn die Genetisch Veränderten Organismen (GVO) kreuzen aus. So ist eine gentechnikfreie Saat fast nicht mehr möglich. Ebenso vergaß der Gesetzgeber die Bienen in seinem Gesetzeswerk zur Gentchnik. Die halten sich nicht an die Abstandsregelungen im Gentechnikgesetz und fliegen auch Felder mit GVO an. Der Honig darf dann nicht mehr verkauft werden. So sind es vor allem Imker, die sich gegen die Versuchsfelder wehren. Von Parteien wie den Grünen und Naturschutzverbänden sowie den Biolandwirtschaftsverbänden kommt wenig Widerstand. Den besorgen vor allem unabhängige FeldbefreierInnen. Zum Schluß beschreibt er auch noch seine Verfahren vor Gersicht. Die Gerichte sind darauf aus, die Gesetze durchzudrücken und schützen die GenforscherInnen, denen Bergstedt Fördergelderschleichung und Versuchsverfälschungen vorwirft. Das Buch ist aber gut Recherchiert. Es zeigt, wie es zugeht in der Grünen Gentechnik.

Gastbeitrag von Finanzen.de: Ökologische Altersvorsorge : Nachhaltigkeit im Ruhestand

Donnerstag, August 18th, 2011

Das die private Altersvorsorge inzwischen zunehmend an Bedeutung gewinnt, darüber sind sich viele Erwerbstätige im Klaren. Offen ist allerdings nach wie vor die Frage, welche Formen der Geldanlage den Wünschen der Sparer besonders entgegenkommen. Schließlich zählen Sicherheit und Rendite – und zwar langfristig. Seit einiger Zeit taucht ein weiterer Aspekt immer häufiger auf Nachhaltigkeit.

Viele Sparer wünschen sich Anlageformen für ihre Altersvorsorge, die ökologisch und sozial verträglich ausgestaltet sind. Eine Tatsache, die nicht nur die Finanzbranche, sondern auch die Anleger vor Probleme stellt. Lange suchte man vergeblich nach entsprechenden Produkten aus dem Bereich ökologische Geldanlage. Inzwischen hat sich das Bild deutlich gewandelt. Gerade durch die jüngsten Entwicklungen auf dem Energiesektor sind die Möglichkeiten der ökologischen Altersvorsorge gewachsen.

Ökofonds: Wind- und Solarenergie

Mit dem Ausstieg aus der Atomenergie unter dem Eindruck der Katastrophe in Japan haben gerade Solar- und Windenergie eine deutlich bessere Zukunftsaussicht. Denn der Energiehunger unserer Gesellschaft muss nach wie vor gestillt werden ohne den fossilen Energieträgern zu einem neuen Aufschwung zu verhelfen. Eine Tatsache, die sich nur mithilfe regenerativer Energieträger umsetzen lässt, wozu neben Windenergie und Solarenergie auch Geothermie und Wasserkraft gehören.

Speziell in diesem Bereich können damit auch Anleger von den aktuellen Entwicklungen profitieren. Der Hintergrund: Sogenannte Ökofonds investieren in diese Zukunftstechnologien und sind eine einfache Form für die ökologische Geldanlage. Denn aufgrund der Fondseinlage muss der Sparer die Kapitalmärkte nicht ständig im Auge behalten. In Ökofonds stecken aber nicht nur Unternehmen, die Solar- oder Windkraftanlagen herstellen. Denn abseits von dieser offensichtlichen Nutzung der Windenergie und Solarenergie boomt die Branche auch im Bereich der Grundlagenforschung etwa der Entwicklung neuer Solarmodule.

Grüne Altersvorsorge – Vielfalt legt zu

Unterm Strich lässt sich eine zunehmende Vielfalt im Bereich der ökologischen Geldanlage erkennen. Neben den angesprochenen Ökofonds stehen Anlegern weitere Möglichkeiten offen, wie der Aktienkauf von Unternehmen, die sich besonders im Bereich Nachhaltigkeit engagieren. Dazu gehört nicht zwingend die Energiesparte. Auch Elektrofahrzeuge bzw. alternative Antriebstechnologien, stromsparende Haushaltsgeräte und natürlich sozialverträgliche Wertschöpfungsketten sind in diesem Zusammenhang von Bedeutung. Wer heute will, kann sich für nachhaltige Kapitalanlagen entscheiden und sich mit einem ruhigen Gewissen in den Ruhestand zurückziehen.

Kaufen für die Müllhalde

Samstag, Mai 28th, 2011

Prof Franz Hörmann hatte den Film von Arte über die Lebenszeitverkürzung von Produkten vorgeschlagen auf Facebook. Ich habe ihn gesehen und meine: Der Kapitalismus muss weg. Diese Verschwendung wird uns niemmand verzeihen. Was nützen da die kleinen Fortschritte in Richtung Nachhaltigkeit, wenn sowieso für die Müllhalde produziert wird.

Der Konsumterror in Spelle ist vorbei

Montag, April 12th, 2010

Am Samstag, den 10.04. und am Sonntag den 11.04.2010 war in Spelle Speller Frühling. Die meisten Geschäfte hatten Samstags und Sonntags los. Das ganze war eine Konsumorgie mit Musik und Tanz. Ich war nicht da. Ich kann solchen Veranstaltungen nichts mehr abgewinnen. Unser Gott ist ein Händler geworden.

Umweltentlastung durch Wachstumseinbruch

Freitag, Januar 29th, 2010

Da das BIP 2009 um 5% gesunken ist, wird es zu einer starken Entlastung der Umwelt kommen. Auch das Wort Grenzen des Wachstums nehmen die Regierenden nicht in den Mund. Sie setzen weiter auf Wachstum. Sie hoffen, das eine Spekulationsblase entsteht und das Wachstum beschleunigt. Doch die Schulden der Regierenden könnten alles zum Zusammenbruch bringen. Wird der Kapitalismus nur noch vor sich hinsiechen?

Was ist ökologischer: PET- oder Glasflaschen?

Freitag, Oktober 30th, 2009

Der Streit darüber geht schon lange in Land. PET-Flaschen sind leichter und verbrauchen dadurch weniger Energie beim Transport und in der Herstellung. Glas hat Vorteile, wenn es nur kurz transportiert wird. Viele Unternehmen überlegen, ob sie nicht PET-Flaschen für ihre Kohlensäurehaltigen Getränke nehmen sollen. Aber eine Umstellung ist teuer und für kleine, lokale Unternehmen nicht bezahlbar. Die Ökobilanzen, die angestellt wurden haben Schwachpunkte bei der Entfernung vom Abfüller zum Kunden und in der Zahl der Umläufe, die PET-Flaschen haben. Die Zahlen schwanken von 7 bis 50. Auch spielt eine Rolle, ob der PET-Abfall in der Textilindustrie verwendet werden kann. Es bleibt also weiter unendschieden, wer ökologischer ist.

Zug für Klimaschutz schon abgefahren

Dienstag, Mai 12th, 2009

Ich denke, der Zug für effektiven Klimaschutz ist schon lange abgefahren. Vor 20 Jahren hätte man noch was machen können. Denn die CO2-Emissionen bleiben 50 Jahre in der Atmosphäre. Also hat man bis 2059 gar keinen Einfluß mehr auf das Klima. Das heißt nicht, dass man nichts tun soll, aber ob man das Ziel 2°C Temperaturerhöhungsgrenze bis 2050 einhalten kann liegt nicht mehr in unserer Hand. Zu lange wurden die Bedenken von Grenzen des Wachstums nicht ernst genommen. Und auch heute will man immer noch Wachstum. Dabei gibt es längst Nachhaltigkeitsindexe, die zeigen, dass die Wirtschaft gar nicht mehr wächst. Das liegt daran, dass vor allem in End of the pipe Technologien investiert wurde, die nur an die Prozesse angehängt sind, wie z.B. eine Müllverbrennungsanlage an die Abfallbeseitigung und zwar das Bruttosozialprodukt anheben, aber gar nicht mehr produktiv sind. Zu lange wurde der Bau von integrierten Lösungen verzögert. Die jetzigen Reduktionen wirken erst viel zu spät.

Kartoffeln angebaut

Montag, Mai 11th, 2009

Ich habe die Kartoffeln mit einem Handpflug angebaut. Sie waren shon so groß. Jetzt stehen die Kartoffeln erhöht und die Zwischenreihen sind erniedrigt. Vielleicht muß ich noch mal mit Naturdünger düngen. Ich will die Kartoffeln anbauen, weil ich Angst vor einer großen Krise des Kapitalismus habe. Das könnte alles sehr schlimm werden, wenn die Nahrungsmittelversorgung zusammenbricht. Ich will Selbstversorger werden.

Black Spot Sneakers von Adbusters

Montag, April 20th, 2009

Im April 2006 habe ich meine Black Spot Sneakers von Adbusters im Internet gekauft. Bis jetzt hat sogar der Schnürsenkel gehalten. Die Dinger sind echt langlebig geplant. Dazu sind sie noch Bio und Vegan. Das kommt mir Recht, weil ich Vegetarier auf dem Weg zum Veganismus bin und auch nachhaltig leben will. Damals kosteten sie mit Versand 69 Euro inkl. 19% Mehrwertsteuer. Das ist zwar etwas teuer, dafür halten sie aber auch. Ich habe sie bei Roots of Compassion gekauft.
Adbusters

Die Waren sollen immer schneller auf den Müll

Freitag, April 10th, 2009

Die reine Wegwerfgesellschaft wird propagiert. Durch die Abwrackprämie für Autos werden noch intakte Autos abgewrackt. Die Krise machts möglich. Aber was ist, wenn die Prämie am Ende ist? Was dann? Noch mehr Müll produzieren. Umwelt spielt keine Rolle mehr.

Das ist schade, aber die Krise wird weitergehen. Wenn das Wirtschaftswachstum sinkt, wird die Natur enlastet. Es muß jetzt mehr auf Nachhaltigkeit hin gesteuert werden. Denn sonst ist es zu spät. 30 Jahre sind seit den „Grenzen des Wachstums“ vergangen, aber es hat sich kaum etwas bewegt in Richtung Nachhaltigkeit. Es muß endlich was getan werden. Autos müßten langlebiger werden und es müßte mehr repariert werden. Aber das ist alles zu teuer in der Wegwergesellschaft.