Indigene Völker leben im Einklang mit der Natur und leben schon seit Jahrtausenden nachhaltig. Viele kämpfen für die Erhaltung des Regenwaldes im Amazonasgebiet. Viele Indigene werden von Holzfällern getötet. Oft werden Indigene durch die Einrichtung von Naturschutzgebieten vertrieben. Dabei erhalten die Indigenen die Naturschutzgebiete durch ihre nachhaltige Lebensweise. Es gibt im Amazonasgebiet noch unkontaktierte Völker, die keinen Kontakt mit der Zivilisation wünschen. In Brasilien gab es 2022 eine erste indigene Ministerin unter Präsident Lula. Die UN erkennt indigene Völker gleichberechtigt mit Nationen an. Doch nicht alle Staaten setzen das auch um. Wir können von den indigenen Völkern lernen, wie man nachhaltig lebt. Pharmafirmen versuchen das Wissen der Indigenen Völker über Heilpflanzen kommerziell auszubeuten. Die Menschenrechtsorganisation Survival International setzt sich für die Rechte von indigenen Völkern ein. Indigene Völker werden von Holzfällern, Goldsuchern, Ölfirmen und Großgrundbesitzern bedroht. Die Menschheit muss dringend nachhaltig wirtschaften und leben. Die indigenen Völker machen es uns vor. Die meisten indigenen Völker praktizieren eine Schenkökonomie. ES gibt kein Geld. Der, der viel hat schenkt dem, der wenig hat, einen Teil seines Besitzes. Das scheint heute nicht mehr durchführbar. Doch brauchen wir eine Ökonomie, in der nicht wenige viel und viele fast nichts besitzen. Wir müssen auch auf eine Kreislaufwirtschaft umschwenken, in der viel repariert und wieder verwendet und recycelt wird. Wir müssen auch auf eine biologische Landwirtschaft umschwenken, ohne Pestizide, Kunstdünger und Massentierhaltung. Das muss bald geschehen, denn sonst ist es zu spät.
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