Wer jetzt noch nicht wechselt, dem gehören eigentlich die Ohren langgezogen. Denn Ökostrom ist vielfach billiger geworden als normaler Strom. Das rührt daher, dass an der Leipziger Strombörse der Strom für Durchschnittlich 8,3 Cent/kWh gehandelt wird, für Windstrom aber nur 7,6 Cent/kWh gezahlt werden muß. Wasserkraft ist noch günstiger. Also nichts wie wechseln!! Vielleicht sind ja RWE, EnBW, E.ON und Vattenfall in 20 Jahren Pleite. Denn der Ökostrom wird noch billiger werden und für neue Kohlekraftwerke wird der Strompreis steigen. Der Strompreis an der Leipziger Strombörse ist wieder gesunken auf durchschnittlich 5 Cent/kWh. Trotzdem sollten sie ihren privaten Atomausstieg machen und wechseln. Z.B. zu Naturstrom, Greenpeace Energy oder Elektrizitätswerke Schönau (EWS).
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Ökostrom ist mittlerweile billiger als der normale Strom
Samstag, Oktober 17th, 2009Energieverbrauch vom Wachstum abgekoppelt
Samstag, Oktober 3rd, 2009Nach der Wahl sieht es ja nicht so gut aus für Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien. Aber wie das Statistische Bundesamt mitteilte, ist der Energieverbrauch seit 1990 um 7% gesunken und das Wachstum um mehr als 30% gestiegen. Am Ende von 2008 gab es 14,5% erneuerbaren Strom. Das sind alles schon sehr gute Zahlen. Das Umweltbundesamt hat auch festgestellt, dass es auch ohne neuen Kohle- und Atomstrom zu keiner Versorgungslücke kommen wird. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist so stürmisch, dass er die Versorgung sicherstellen kann. Kürzlich wurde die Marke von 25 Gigawatt installierte Leistung von Windkraft überschritten. Also noch keine Sorge um die Erneuerbaren Energien.
Möhren sind aufgegangen
Montag, September 21st, 2009Die gesäten Möhren stehen schon ca 1 cm hoch. Auch einzelne Eisbergsalate sind darunter. Ich werde wohl bald vereinzeln müssen. Hoffentlich friert es nicht so früh.
Möhren gesät
Sonntag, September 6th, 2009Die letzten Kartoffeln wurden geerntet. Meine Mutter hat Grünkohlpflanzen gepflanzt und ich habe Möhren und Salat gesät. Es ist zwar schon etwas spät, aber wenn der Oktober mild wird, können noch Möhren und Salat wachsen.
Bundesregierung will 1 Millionen Elektroautos bis 2020
Freitag, August 21st, 2009Die Bundesregierung will Elektroautos fördern. Bis 2020 sollen etwa 1 Millionen davon auf unseren Straßen fahren. Einige Vorteile haben die Elektroautos ja. Sie sind leiser und stinken nicht. Aber ein Elektroauto, dass mit Kohlestrom betrieben wird emittiert mehr CO2 als ein Benzinauto. Noch eines gilt es zu bedenken. 1 Millionen Autos, das sind nur 2,5% von 41 Millionen, die auf Deutschlands Straßen fahren. Die Erfolge werden erst sichtbar sein, wenn noch mehr Elektroautos fahren. Der Einstieg ist aber wichtig. Deutschland will aber auch Technologieführer werden. Die Kosten sind auch noch hoch. Ein Batteriesatz für solch ein Auto soll 10-15000 Euro kosten. Ab 2011 sollen die ersten E-Autos fahren. Mit Ökostrom gespeiste E-Autos sind aber allemal besser als stinkende Benzinkutschen.
Franz Alt in Sögel
Samstag, Juli 25th, 2009Franz Alt, der bekannte Fernsehmoderator war in Sögel auf einem Vortrag. Er sagte, dass wir die Zukunft unserer Kinder verbrennen. Und dass jedes Kohlekraftwerk, dass gebaut wird,Investitionen in die Erneuerbaren Energien verhindern. Es sprach auch Alois Wobben, der Chef von Enercon, den größten deutschen Windkraftanlagenhersteller. Enercon will in Hafen von Haren keine Rotorenfabrik mehr bauen, wenn dasKohlekraftwerk in Dörpen gebaut wird. Enercon will im Eurohafen von Haren 1000 Arbeitsplätze schaffen. Das Kohlekraftwerk in Dörpen würde nur 100 Arbeitsplätze schaffen.
Erste Kartoffeln geerntet
Donnerstag, Juli 16th, 2009Meine Mutter hat heute die ersten Kartoffeln geerntet. Sie sind nicht besonders dick. Aber geschmeckt haben sie gut. Ich hatte schon Angst, dass nichts wächst.
Grenzen des Wachstums?
Freitag, Juli 10th, 2009Schon marx hatte gesagt, dass die Profitrate tendenziell fallen würde und so auch der relative Mehrwert. Irgendwann müßte dann aber auch einmal der absolute Mehrwert sinken. Auch der Club of Rome hat 1972 die Grenzen des Wachstums aufgezeigt. Aber das automatische Subjekt der verwertung des Wertes zwingt die Wirtschaft zu wachsen. Der Kapitalist muß aus Geld mehr Geld machen. Aber jetzt zeigt das Klimaproblem neue Grenzen des Wachstums auf. Wenn der absolute Mehrwert nicht mehr steigt, führt das zu einem Autokannibalismus des Systems. Betriebe werden nicht mehr erweitert, sondern nur noch dazugekauft und ausgeschlachtet. Das ist in der Fussionitis zu sehen. Kann der Kapitalismus diese Grenzen noch einmal überwinden?
Nicht genug Leute leben nachhaltig
Montag, Juni 29th, 2009Wenn die Menschen gefragt werden, dann zeigen sie sich umweltbewußt. Es behaupten fast 80% hin und wieder im Biomarkt einzukaufen. Es gibt auch die LOHAS, die viel Wirbel machen. Aber immer noch beziehen nur 7-8% der Menschen in Deutschland Ökostrom, obwohl schon 15% produziert werden. Nur knapp 5% beträgt der Marktanteil der Biohöfe. Da klafft eine Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit.
Warum besetzen nicht mehr Jugendliche Kraftwerksbauplätze?
Samstag, Juni 20th, 2009Der frühere Vizepräsident der USA hat diese Frage gestellt. Ich frage mich das langsam auch. Denn schließlich geht es um die Zukunft der Jugendlichen. Aber wahrscheinlich haben Jugendliche andere Protestformen entwickelt. Vielleicht müssen die Alten Kämpfer noch mal ran. Es geht einfach nicht, dass immer mehr Fossile Kraftwerke hier gebaut werden. Sie verhindern regenerative Energien und werden uns noch teuer zu stehen kommen, wenn sie gebaut werden. Denn mit ihnen ist keine CO2-Reduktion zu machen. Auch wenn sie effizienter sind als Altkraftwerke. So gut wie Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Erdwärme sind sie nicht. Die Kohlendioxidspeicherung verhindert auch Geothermieprojekte, weil sie in großen Bereichen der Erdkruste speichern will. Dagegen muß was getan werden. Jugendliche, laßt Euch Eure Zukunft nicht verbauen!