Es ist nun schon über fünfzig Jahre her, dass der Club of Rome das Buch „Die Grenzen des Wachstums heraus gegeben hat. Seit 1980 ist das BIP der Welt der Welt jährlich um durchschnittlich 3,1% gewachsen und hat das BIP bis 2026 fast vervierfacht (genauer 3,8). Dennis Meadows und sein Team hatten noch als Grenzen den Ressourcenverbrauch angenommen. Aber inzwischen hat sich der CO2-Ausstoß als entscheidender heraus gestellt. Aber auch einige Ressourcen wie Seltene Erden sind Engpässe geworden. Entweder geschieht die Transformation in eine Postwachstumsökonomie by Design oder by Desaster. Es ist unverantwortlich, so wie bisher weiter zu machen. Ärmere Länder können noch wachsen, aber die reichen Industrienationen sollten schrumpfen. Doch das hören die Politiker nicht gerne. Auch 1980 ging es uns gut in den Industrienationen. Es gibt inzwischen gut ausgearbeitete Konzepte einer Postwachstumsökonomie von Niko Paech, die eine Alternative bieten zum Kapitalismus mit Wachstum. Man kann halt kein unbegrenztes Wachstum auf einem begrenzten Planeten starten. Dafür müssten die Reichen etwas von ihrem Reichtum abgeben. Neue Grenzen des Wachstums sind das Artensterben und der Biodiversitätsverlust. Der Konsumismus muss überwunden werden. Mittlerweile besitzt jeder Mensch 10.000 Teile, von denen er die meisten nicht benutzt. Die Reichen konsumieren mehr als die Armen. Der Hunger und die Armut müssen besiegt werden. Jeder Mensch sollte Zugang zu Wasser und Sanitäranlagen haben. Die Reichen Nationen sollten sich auf echten Wohlstand wie Zeitwohlstand, Beziehungswohlstand, Kreativitätswohlstand, ökologischen Wohlstand und spirituellen Wohlstand verlegen.