Auf der Biodiversitätskonferenz 2026 in Armenien wurde festgestellt, dass die Staaten beim Schutz der Biodiversität hinterher hinken. Insbesondere weisen sie nicht schnell genug 30% ihrer Land- und Meeresflächen als Schutzgebiete aus. Der Amazonas, Regenwald im Kongo und in Indonesien sollte unter Schutz gestellt werden. Moore sollten wieder hergestellt werden und Wälder wieder aufgeforstet werden mit heimischen Arten. Wir brauchen auch eine nachhaltige Landwirtschaft und Fischerei. Die konventionelle Landwirtschaft sollte aufgegeben werden. In Deutschland trägt sie maßgeblich zum Artensterben bei. Das Insektensterben hängt maßgeblich mit dem Pestizideinsatz in der konventionellen Landwirtschaft zusammen. Auch wird in der konventionellen Landwirtschaft zu viel Dünger aus gebracht, was zu viel Stickstoff in die Gewässer und Nitrat ins Grundwasser bringt. Es braucht eine Förderung der Kreislaufwirtschaft und des Mehrwegs. Auch der Cradle to Cradle Ansatz könnte gefördert werden. Indigene Völker sollten gestärkt werden. Sie besitzen Wissen über den Naturschutz. 80% der Bioversitätsreichen Gebiete sind in ihrem Besitz. Die Meere sollten nicht überfischt werden. Es sollte Fangquoten nach wissenschaftlichen Kriterien eingeführt werden und Meeresschutzgebiete ausgewiesen werden. Der Klimaschutz sollte verstärkt werden und auf Erneuerbare Energien umgestellt werden. Der Eintrag von Chemikalien und Kunststoff in die Umwelt sollte drastisch verringert werden. Es sollte wirtschaftliche Anreize für nachhaltiges wirtschaften geben. Schädliche Subventionen sollten umgelenkt werden. Die Forschung über Biodiversität sollte intensiviert werden. Es wird endlich Zeit zu handeln. Die Staaten müssen ihre Anstrengungen vergrößern.