Das Recht auf Reparatur ist ein richtiger Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft. Aber das reicht nicht aus. Es gilt auch nur für große Haushaltsgeräte, PC und E-Bikes. Damit setzt die Bundesregierung ein EU-Reparaturgesetz von 2024 um. Es muss aber mehr repariert werden. Auch Textilien und kleine Elektrogeräte. Das Gesetz soll den Elektroschrott verringern. Kreislaufwirtschaft erfordert aber mehr. Warum ist die Bundesregierung so zögerlich? Es braucht eine Richtungsentscheidung. Es wird Zeit, dass endlich mehr geschieht in Sachen Nachhaltigkeit. Warum gibt es nicht ein Gesetz, das Cradle to Cradle Prinzip einzuführen? Das wäre mal ein echter Fortschritt. Es gibt zwar schon das Kreislaufwirtschaftsgesetz, aber die Wirtschaft setzt es zu wenig um. Wir haben aber nicht mehr viel Zeit, um nachhaltig zu werden. Warum geht es nicht voran? Ich glaube, es liegt am Kapitalismus. Ich glaube, Kapitalismus und Nachhaltigkeit gehen nicht zusammen. Die Kreislaufwirtschaft bedeutet auch ein schrumpfen der Wirtschaft in bestimmten Bereichen. Und das kann der Kapitalismus nicht gebrauchen. Er braucht Wachstum. Aber das können wir uns angesichts der ökologischen Probleme nicht mehr erlauben. Es muss viel mehr repariert werden. Man könnte einen Fond einrichten, der Menschen unterstützt, die reparieren, wie es in Frankreich geschieht. Produkte müssen schon so geplant werden, dass sie besser repariert und recycelt werden können. Aber es wird noch zu wenig gemacht. Autos sollten ein standardisiertes Fahrwerk und Motor haben. Nur die Karosserie und die Inneneinrichtung sollten noch individuell sein. Damit könnten sie besser repariert werden und der Austausch der Teile auch über Herstellergrenzen könnte besser organisiert werden. Das alles muss keine Utopie bleiben. Es könnte den Herstellern auch anderer Geräte vorgeschrieben werden.
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Recht auf Reparatur
Mittwoch, August 12th, 2026Kreislaufwirtschaft
Samstag, April 11th, 2026
Wir brauchen eine Kreislaufwirtschaft, in der die Materialien in Kreisläufen zirkulieren. Es muss endlich mehr recycelt werden. Kunststoffe müssen sortenrein gesammelt und wiederverwertet werden. Der lineare Lebenszyklus von der Produktion zur Entsorgung muss in eine zirkuläre Wirtschaft umgewandelt werden. Ich bin auch der Meinung, dass die 5 R’s eingehalten werden. Refuse, Reduce, Reuse, Recycle und Rot müssen zum Grundsatz des Wirtschaftens werden. Es nutzt nicht nur zu recyceln. Es muss immer überlegt werden, ob man ein neues Produkt überhaupt gebraucht (Refuse). Es muss die Menge der Produkte reduziert werden (Reduce). Es müssen Produkte wiederverwendet werden (Reuse). Es muss recycelt werden (Recycle). Biologische Produkte müssen kompostiert werden (Rot). Dazu müssen Produkte reparierbar konstruiert werden und langlebig produziert werden. Die Menschen müssen sich darauf einstellen weniger Mode und Produkte zu konsumieren. Kleidung darf nicht mehr so stark der Mode unterworfen sein. Auch andere Produkte dürfen nicht mehr so stark der Mode unterworfen sein. Produkte müssen erweiterbar und zukünftigen Neuerungen anpassbar sein. Das Cradle to Cradle Prinzip will Produkte in technischen und biologischen Kreisläufen halten. Es soll kein Downcycling mehr geben. Die Dinge sollen nicht weniger schlecht sondern von Anfang an gut gemacht werden. Es muss endlich eine Innovationsoffensive für Kreislaufwirtschaft gestartet werden. Wir können nicht mehr länger warten. Jeder Abfall muss wiederverwendet werden. Wir müssen unsere Wirtschaft enkeltauglich machen. Vielleicht kann die Kreislaufwirtschaft nicht im Kapitalismus verwirklicht werden. Vielleicht müssen wir auch unser Wirtschaftssystem innovativ verändern.
Kryo-Recycling: Zu energieaufwändig?
Montag, November 8th, 2021Bei dem Kryo-Recycling wird Kunststoff, Elektronikschrott oder Altreifen bei -160°C gemahlen und kann dann Sortenrein Recycelt werden. Bis jetzt gibt es keine Piloanlage für diese Verfahren. In Deutschland wird immer noch viel Abfall verbrannt. Viele halten das Verfahren für zu energieaufwändig. Stimmt das?