Die Welt kommt einfach nicht in die Gänge beim Klimaschutz. Stattdessen wird aufgerüstet. Laut der Wertkritik werden die Kriege bis zum Kollaps des Kapitalismus zunehmen. Die Investitionen in die Förderung und Erschließung der fossilen Brennstoffe nehmen noch zu. Das dürfte eigentlich nicht sein. Aber die Länder, die Öl, Gas und Kohle exportieren weiten die Produktion aus. Niemand scheint sie zu stoppen. So wird das nichts mit dem Klimaschutz. Die Sustainable Development Goals sehen immer noch Wachstum vor. Statt endlich was für eine nachhaltige Wirtschaft zu tun, wird versucht, den Kapitalismus am Leben zu erhalten. Es wird nur wenig in Nachhaltigkeit investiert. Es scheint alles nur Greenwashing zu sein. Auch die Menschen scheinen mehr daran interessiert, SUVs, Fast Fashion und Fleisch aus Massentierhaltung zu kaufen, als auf reparierbare und langlebige Produkte zu achten. Wo bleibt die Beschleunigung auf dem Weg zur Nachhaltigkeit? Sieben der Neun Planetaren Grenzen sind schon überschritten. Was braucht es noch für Warnsignale, damit die Menschen und die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft etwas tun? Die Sustainable Development Goals werden sträflich vernachlässigt. Das Ziel von Zero Hunger wird nicht verfolgt. Die Kreislaufwirtschaft wird nur zögerlich umgesetzt. Auch in Deutschland wird die Energiewende aus gebremst. Die Energiewende wird nicht sozial gestaltet. Viele Menschen brauchen Unterstützung beim Kauf einer Wärmepumpe. Nachhaltigkeit wird den Einzelnen einschränken. Aber sonst ist das Überleben der Menschheit nicht zu gewährleisten. Nachhaltigkeit sollte entschiedener umgesetzt werden. Es wird zu zögerlich gehandelt. Die Fossile Industrie hat noch zu viel Macht.
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Mehr Nachhaltigkeit
Montag, Juli 20th, 2026Endlich zu einer Postwachstumsökonomie kommen
Freitag, Juni 12th, 2026
Es ist nun schon über fünfzig Jahre her, dass der Club of Rome das Buch „Die Grenzen des Wachstums heraus gegeben hat. Seit 1980 ist das BIP der Welt der Welt jährlich um durchschnittlich 3,1% gewachsen und hat das BIP bis 2026 fast vervierfacht (genauer 3,8). Dennis Meadows und sein Team hatten noch als Grenzen den Ressourcenverbrauch angenommen. Aber inzwischen hat sich der CO2-Ausstoß als entscheidender heraus gestellt. Aber auch einige Ressourcen wie Seltene Erden sind Engpässe geworden. Entweder geschieht die Transformation in eine Postwachstumsökonomie by Design oder by Desaster. Es ist unverantwortlich, so wie bisher weiter zu machen. Ärmere Länder können noch wachsen, aber die reichen Industrienationen sollten schrumpfen. Doch das hören die Politiker nicht gerne. Auch 1980 ging es uns gut in den Industrienationen. Es gibt inzwischen gut ausgearbeitete Konzepte einer Postwachstumsökonomie von Niko Paech, die eine Alternative bieten zum Kapitalismus mit Wachstum. Man kann halt kein unbegrenztes Wachstum auf einem begrenzten Planeten starten. Dafür müssten die Reichen etwas von ihrem Reichtum abgeben. Neue Grenzen des Wachstums sind das Artensterben und der Biodiversitätsverlust. Der Konsumismus muss überwunden werden. Mittlerweile besitzt jeder Mensch 10.000 Teile, von denen er die meisten nicht benutzt. Die Reichen konsumieren mehr als die Armen. Der Hunger und die Armut müssen besiegt werden. Jeder Mensch sollte Zugang zu Wasser und Sanitäranlagen haben. Die Reichen Nationen sollten sich auf echten Wohlstand wie Zeitwohlstand, Beziehungswohlstand, Kreativitätswohlstand, ökologischen Wohlstand und spirituellen Wohlstand verlegen.
Artensterben aufhalten
Montag, Mai 18th, 2026
Täglich sterben zwischen 130 und 150 Arten aus. Laut Wissenschaftlern könnten in den nächsten zehn Jahren eine Millionen Arten durch den Klimawandel aussterben. Aber das scheint niemanden aufzuregen. Auch das Insektensterben scheint wieder vergessen. IN den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts waren noch viele Insekten an den Windschutzscheiben und Kühlergrillen der Autos verendet. Heute sieht man das kaum noch. Doch es scheint die Menschen eher zu erfreuen. Die Zahl der Vögel sinkt. Aber es scheint sich niemand aufzuregen. Auch die Kinder und Jugendlichen sind still. Im Amazonasregenwald gibt es weit über 40.000 Pflanzenarten, die bis jetzt festgestellt wurden. Es gibt 425 Säugetierarten und 1300 Vogelarten dort. All das ist durch die Abholzung dort bedroht. Denn dadurch kommt es zu immer mehr Dürren, weil der Regenwald seinen Wasserhaushalt nicht mehr richtig regulieren kann. Es wird immer mehr Regenwald für Rinderweiden und Sojaanbau abgebrannt. Deshalb sollte man sich wenn es geht, vegetarisch oder vegan ernähren. Das Verbrennen des Regenwaldes steigert den CO2 Ausstoß und verstärkt so den Klimawandel. Es muss was getan werden. Denn 20 Prozent des Amazonasregenwaldes sind schon zerstört.
Der Planet wird geplündert für die Reichen
Samstag, April 25th, 2026Der Regenwald im Amazonasgebiet wird abgeholzt für Sojaplantagen und Rinderfarmen. Der Regenwald in Indonesien und Malaysia für Palmöl. Die Meere werden leergefischt vor der Küste Westafrikas. (Greenpeace) Wir müssen unsere Ernährung umstellen auf vegetarische oder vegane Ernährung. Viel Fisch wird in Fischmehlfabriken zu Fischmehl als Tierfutter verarbeitet. Soja wird als Tierfutter in Europa verbraucht. Palmöl dient als Zusatz für Diesel und Benzin. Der Kapitalismus ist nicht fähig, mit dem Problem umzugehen. Er erzeugt Gier nach Fleisch und individueller Mobilität in den Menschen. Unser Planet ist dafür nicht ausgerüstet. Wir müssen bescheidener werden. Dabei konsumieren die reichsten zehn Prozent in den USA 50 Prozent der Waren. Es ist also falsch, den Leuten Verzicht zu predigen. Die Reichen müssen bescheidener werden. Ein Superreicher kommt auf 200 Tonnen CO2 Ausstoß im Jahr. Es müssen vor allem die Privatflugzeuge verboten werden. Der Kapitalismus lässt 9 Millionen Menschen im Jahr verhungern und hält zwei Milliarden Menschen in bitterster Armut. Das mit der Neiddebatte und der angeblichen Leistung der Reichen zu rechtfertigen ist schändlich. Die Armen in den Entwicklungsländern wollen besser leben. Aber das wird ihnen verwehrt. Für den Konsum der Reichen wird der Planet geplündert.
Kreislaufwirtschaft
Samstag, April 11th, 2026
Wir brauchen eine Kreislaufwirtschaft, in der die Materialien in Kreisläufen zirkulieren. Es muss endlich mehr recycelt werden. Kunststoffe müssen sortenrein gesammelt und wiederverwertet werden. Der lineare Lebenszyklus von der Produktion zur Entsorgung muss in eine zirkuläre Wirtschaft umgewandelt werden. Ich bin auch der Meinung, dass die 5 R’s eingehalten werden. Refuse, Reduce, Reuse, Recycle und Rot müssen zum Grundsatz des Wirtschaftens werden. Es nutzt nicht nur zu recyceln. Es muss immer überlegt werden, ob man ein neues Produkt überhaupt gebraucht (Refuse). Es muss die Menge der Produkte reduziert werden (Reduce). Es müssen Produkte wiederverwendet werden (Reuse). Es muss recycelt werden (Recycle). Biologische Produkte müssen kompostiert werden (Rot). Dazu müssen Produkte reparierbar konstruiert werden und langlebig produziert werden. Die Menschen müssen sich darauf einstellen weniger Mode und Produkte zu konsumieren. Kleidung darf nicht mehr so stark der Mode unterworfen sein. Auch andere Produkte dürfen nicht mehr so stark der Mode unterworfen sein. Produkte müssen erweiterbar und zukünftigen Neuerungen anpassbar sein. Das Cradle to Cradle Prinzip will Produkte in technischen und biologischen Kreisläufen halten. Es soll kein Downcycling mehr geben. Die Dinge sollen nicht weniger schlecht sondern von Anfang an gut gemacht werden. Es muss endlich eine Innovationsoffensive für Kreislaufwirtschaft gestartet werden. Wir können nicht mehr länger warten. Jeder Abfall muss wiederverwendet werden. Wir müssen unsere Wirtschaft enkeltauglich machen. Vielleicht kann die Kreislaufwirtschaft nicht im Kapitalismus verwirklicht werden. Vielleicht müssen wir auch unser Wirtschaftssystem innovativ verändern.
Mehr Klimaschutz nötig
Samstag, Oktober 25th, 2025Die Deutsche Umwelthilfe klagt vor dem Bundesverfassungsgericht für mehr Klimaschutz. Das Gericht hat die Klage angenommen. Die Anzahl der Gaskraftwerke, die die Bundesregierung bauen will ist viel zu hoch. Wo soll der ganze grüne Wasserstoff herkommen, der nötig ist, um diese Gaskraftwerke zu betreiben, wenn Gas nicht mehr verbrannt werden darf? Das ist schon in 20 Jahren, denn dann soll Deutschland klimaneutral sein. Gaskraftwerke können aber 40 Jahre betrieben werden. Außerdem werden Akkus immer billiger. Große Akkuspeicher werden viel geplant. Die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben sich gegen ein Verbrenner Aus ab 2035 ausgesprochen. Überall wird zurückgerudert. Für die deutsche Autoindustrie wäre es aber besser, wenn mehr E-Autos gebaut und verkauft würden. Denn die Umstellung auf die Produktion von E-Autos muss sich ja auch rechnen. Die Länderchefs rechnen wohl auch mit großen Stellenabbau an den Produktionsstandorten, weil Elektromotoren einfach herzustellen sind und auch keine Kupplungen und Getriebe mehr benötigt werden. Es müssen auch die Subventionen für die fossile Industrie abgebaut werden. Die Staaten haben sich dazu verpflichtet. Aber die Bundesregierung hat es nicht eilig. Ich glaube der Kapitalismus ist kein Wirtschaftssystem für engagierten Klimaschutz. Die Wirtschaft muss immer wachsen. Es sieht auch nicht danach aus, als ob haltbarere und reparierbare Produkte hergestellt und Dienstleistungen hierfüe angeboten würden. Der ÖPNV und die Bahn müssten ausgebaut werden. Aber die Bahn ist unpünktlich und läuft Gefahr, Kunden zu verlieren. Mehr Klimaschutz ist aber nötig.
SDG Fortschrittsbericht 2025
Samstag, Juli 26th, 2025Die UN hat den Sustainable Developement Goals Fortschrittsbericht 2025 veröffentlicht. Ich denke, viele Ziele werden verfehlt werden. Nur 35% der Ziele haben eine Verbesserung erlebt. 18% der Ziele haben eine Verschlechterung erlebt. ES gibt ein rasantes Wachstum der Erneuerbaren Energien. 800 Millionen Menschen hungern und sind bettelarm. Warum werden nicht die Rüstungsausgaben weltweit um zehn Prozent gekürzt, um den Hunger zu besiegen? Beim Klimaschutz gibt es keine Verbesserungen. Der CO2 Ausstoß steigt immer noch. Die Konzentration des CO2 in der Atmosphäre ist auf 430 ppm oder 0,043% gestiegen. Es braucht mehr Geld. Viele rechte Regierungen leugnen den Klimawandel. Es bleiben noch fünf Jahre, um die Ziele zu erreichen. Der Fortschrittsbericht ist auf Englisch unter dem Link: https://unstats.un.org/sdgs/report/2025/The-Sustainable-Development-Goals-Report-2025.pdf verfügbar.
Transformation by Design oder Desaster
Samstag, Juli 5th, 2025Der Kapitalismus muss transformiert werden. Das sollte gesellschaftlich ausgehandelt werden. Aber es gibt kein große soziale Bewegung, die die fordert. Die Menschen scheinen sich eher das Ende der Welt vorstellen zu können, als das Ende des Kapitalismus. Die Regierung sollte, wie es Extinction Rebellion fordert, eine Bürgerversammlung eingerufen damit diese Wege aus der Krise aufzeigt. Es braucht eine Vision, wie die Welt im Jahr 2100 aussehen könnte. Aber unsere Politiker haben diese Vision nicht. Ein immer größerer Teil der Politiker ist rechts. Sie leugnen den Klimawandel. Das kann nicht gut gehen. So wird es wohl eine Transformation by Desaster geben. Mir tun nur die Kinder Leid, die noch geboren werden oder gerade geboren sind. Sie werden ausbaden müssen, dass die Menschheit beim Klimaschutz und beim Umweltschutz scheitert. Vor 30 Jahren hätte man noch was machen können. Ich war damals im Gemeinderat meiner Gemeinde. Aber die Mehrheitsfraktion wollte nichts tun. Jetzt wollen sie machen, was damals nötig gewesen wäre. Aber sie wollen auch keine Passivhäuser oder Plusenergiehäuser sondern eine Wärmeversorgung mit einem Wärmepumpen Nahwärmenetz. Es scheint alles vergebens zu sein.
Nachhaltigkeit und Klimaschutz kommen nicht voran
Samstag, Juni 21st, 2025Mehr als 50 Jahre ist es nun her, dass die „Grenzen des Wachstums“ veröffentlicht wurden. Aber unsere Regierung versucht immer noch das Wachstum zu steigern. Warum schwenkt sie nicht um auf eine Postwachstumsökonomie? Auf eine Steady State Wirtschaft? Wie kann man nur so blind sein? So kommen Nachhaltigkeit und Klimaschutz nicht voran. Ich glaube nicht mehr, dass Nachhaltigkeit und Klimaschutz mit dem Kapitalismus zusammen gehen. Der Kapitalismus braucht Wachstum. Unser KOnsum ist zu hoch. Es wird viel gekauft und wenig genutzt. In den USA sollen 40% der Nahrungsmittel weggeworfen werden. Wir kaufen für den Müll. Das ist der reine Wahnsinn. Das muss aufhören. Die Sustainable Development Goals der UN werden wohl verfehlt. Es sind nur noch fünf Jahre, bis sie erreicht sein sollten. Bei der KLimaerwärmung sind die 1,5°C schon erreicht. Wann wachen unsere Verantwortlichen endlich auf. Es wird wohl eine Transformation by Desaster und nicht by Design werden. Warum rüstet man nicht ab und nutzt das gesparte Geld für Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Es wird Zeit, dass sich die Dinge ändern.
Schutzgebiete in der Antarktis gegen Krillfang
Freitag, Mai 23rd, 2025In der Antarktis wird Krill in Mengen gefischt. Es braucht Schutzgebiete, in denen der Krillfang verboten ist. Die Wale haben sonst zu wenig zu fressen. Es ist Zeit zu handeln, wenn wir unseren Planeten noch retten wollen. Seht Euch das Video von Sea Shepherd an.