Ich denke, der Zug für effektiven Klimaschutz ist schon lange abgefahren. Vor 20 Jahren hätte man noch was machen können. Denn die CO2-Emissionen bleiben 50 Jahre in der Atmosphäre. Also hat man bis 2059 gar keinen Einfluß mehr auf das Klima. Das heißt nicht, dass man nichts tun soll, aber ob man das Ziel 2°C Temperaturerhöhungsgrenze bis 2050 einhalten kann liegt nicht mehr in unserer Hand. Zu lange wurden die Bedenken von Grenzen des Wachstums nicht ernst genommen. Und auch heute will man immer noch Wachstum. Dabei gibt es längst Nachhaltigkeitsindexe, die zeigen, dass die Wirtschaft gar nicht mehr wächst. Das liegt daran, dass vor allem in End of the pipe Technologien investiert wurde, die nur an die Prozesse angehängt sind, wie z.B. eine Müllverbrennungsanlage an die Abfallbeseitigung und zwar das Bruttosozialprodukt anheben, aber gar nicht mehr produktiv sind. Zu lange wurde der Bau von integrierten Lösungen verzögert. Die jetzigen Reduktionen wirken erst viel zu spät.
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Zug für Klimaschutz schon abgefahren
Dienstag, Mai 12th, 2009Peak-Oil und Klimawandel. Geht uns das in Spelle nichts an? Oder doch?
Samstag, Januar 3rd, 2009Wer hätte Lust, bei einer Energiewende-Initiative nach dem Vorbild der Tansition Tawn Totnes in England mitzumachen? Das Ölfördermaximum wird bald erreicht sein und auch der Klimawandel ist spürbar. Da muß man doch was tun, auch wenn es schon einen Windpark in Lünne und einige Photovoltaikanlagen im Dorf gibt. Das Buch gibt es im Handel: Rob Hopkins, Energiewende – Das Handbuch, Frankfurt am Main, Zweitausendeins, 1. Auflage 2008, ISBN: 978-3-86150-882-3. Wer Lust hat, melde sich bei mir: Tel. 05977/8845. Email johannes@nachhaltig-leben.de. Ich habe allerdings Probleme beim Email Empfang. Besser ist anrufen.
Radweg nach Rheine freigegeben
Samstag, Dezember 20th, 2008Der Radweg nach Rheine über die Haarstraße und Fanz-Bernhard-Straße wurde letzte Woche freigegeben. Er wurde von den Bürgermeistern Spelles Herrn Hummeldorf und Herrn Holtkötter, Landrat Kubendorff und Rheines Bürgermeisterin Kordtfelder eröffnet.
Damit wurde eine letzte Lücke im Speller Radwegenetz geschlossen.