In seinem Buch Monsanto auf Deutsch beschreibt Jörg Bergstedt die Seilschaften der GenforscherInnen in Forschung, Industrie, Politik und Behörden. In Deutschland stehen nicht so sehr die großen Firmen wie Bayer, BASF, KWS, Monsanto, Synergenta und andere im Mittelpunkt der Aktivitäten, sondern eher kleine Firmen. Die haben ihre Versuchsfelder gerade in der Nähe von Saatgutbanken angelegt. Jörg Bergstedt vermutet dahinter Absicht. Denn die Genetisch Veränderten Organismen (GVO) kreuzen aus. So ist eine gentechnikfreie Saat fast nicht mehr möglich. Ebenso vergaß der Gesetzgeber die Bienen in seinem Gesetzeswerk zur Gentchnik. Die halten sich nicht an die Abstandsregelungen im Gentechnikgesetz und fliegen auch Felder mit GVO an. Der Honig darf dann nicht mehr verkauft werden. So sind es vor allem Imker, die sich gegen die Versuchsfelder wehren. Von Parteien wie den Grünen und Naturschutzverbänden sowie den Biolandwirtschaftsverbänden kommt wenig Widerstand. Den besorgen vor allem unabhängige FeldbefreierInnen. Zum Schluß beschreibt er auch noch seine Verfahren vor Gersicht. Die Gerichte sind darauf aus, die Gesetze durchzudrücken und schützen die GenforscherInnen, denen Bergstedt Fördergelderschleichung und Versuchsverfälschungen vorwirft. Das Buch ist aber gut Recherchiert. Es zeigt, wie es zugeht in der Grünen Gentechnik.
Buch: Monsanto auf Deutsch von Jörg Bergstedt
Oktober 26th, 2011Gastbeitrag von Finanzen.de: Ökologische Altersvorsorge : Nachhaltigkeit im Ruhestand
August 18th, 2011Das die private Altersvorsorge inzwischen zunehmend an Bedeutung gewinnt, darüber sind sich viele Erwerbstätige im Klaren. Offen ist allerdings nach wie vor die Frage, welche Formen der Geldanlage den Wünschen der Sparer besonders entgegenkommen. Schließlich zählen Sicherheit und Rendite und zwar langfristig. Seit einiger Zeit taucht ein weiterer Aspekt immer häufiger auf Nachhaltigkeit.
Viele Sparer wünschen sich Anlageformen für ihre Altersvorsorge, die ökologisch und sozial verträglich ausgestaltet sind. Eine Tatsache, die nicht nur die Finanzbranche, sondern auch die Anleger vor Probleme stellt. Lange suchte man vergeblich nach entsprechenden Produkten aus dem Bereich ökologische Geldanlage. Inzwischen hat sich das Bild deutlich gewandelt. Gerade durch die jüngsten Entwicklungen auf dem Energiesektor sind die Möglichkeiten der ökologischen Altersvorsorge gewachsen.
Ökofonds: Wind- und Solarenergie
Mit dem Ausstieg aus der Atomenergie unter dem Eindruck der Katastrophe in Japan haben gerade Solar- und Windenergie eine deutlich bessere Zukunftsaussicht. Denn der Energiehunger unserer Gesellschaft muss nach wie vor gestillt werden ohne den fossilen Energieträgern zu einem neuen Aufschwung zu verhelfen. Eine Tatsache, die sich nur mithilfe regenerativer Energieträger umsetzen lässt, wozu neben Windenergie und Solarenergie auch Geothermie und Wasserkraft gehören.
Speziell in diesem Bereich können damit auch Anleger von den aktuellen Entwicklungen profitieren. Der Hintergrund: Sogenannte Ökofonds investieren in diese Zukunftstechnologien und sind eine einfache Form für die ökologische Geldanlage. Denn aufgrund der Fondseinlage muss der Sparer die Kapitalmärkte nicht ständig im Auge behalten. In Ökofonds stecken aber nicht nur Unternehmen, die Solar- oder Windkraftanlagen herstellen. Denn abseits von dieser offensichtlichen Nutzung der Windenergie und Solarenergie boomt die Branche auch im Bereich der Grundlagenforschung etwa der Entwicklung neuer Solarmodule.
Grüne Altersvorsorge – Vielfalt legt zu
Unterm Strich lässt sich eine zunehmende Vielfalt im Bereich der ökologischen Geldanlage erkennen. Neben den angesprochenen Ökofonds stehen Anlegern weitere Möglichkeiten offen, wie der Aktienkauf von Unternehmen, die sich besonders im Bereich Nachhaltigkeit engagieren. Dazu gehört nicht zwingend die Energiesparte. Auch Elektrofahrzeuge bzw. alternative Antriebstechnologien, stromsparende Haushaltsgeräte und natürlich sozialverträgliche Wertschöpfungsketten sind in diesem Zusammenhang von Bedeutung. Wer heute will, kann sich für nachhaltige Kapitalanlagen entscheiden und sich mit einem ruhigen Gewissen in den Ruhestand zurückziehen.
Dialog Nachhaltigkeit der Bundesregierung
Juni 29th, 2011Die Bundesregierung hat den vorläufigen Fortschrittsbericht Nachhaltigkeit veröffentlicht und lädt dazu ein, ihn unter Dialog Nachhaltigkeit zu diskutieren. Eine Anmeldung ist erforderlich, um mitzudiskutieren.
Kaufen für die Müllhalde
Mai 28th, 2011Prof Franz Hörmann hatte den Film von Arte über die Lebenszeitverkürzung von Produkten vorgeschlagen auf Facebook. Ich habe ihn gesehen und meine: Der Kapitalismus muss weg. Diese Verschwendung wird uns niemmand verzeihen. Was nützen da die kleinen Fortschritte in Richtung Nachhaltigkeit, wenn sowieso für die Müllhalde produziert wird.
Nur 4 AKWs laufen noch
Mai 21st, 2011Die Stromversorger hatten immer gesagt, dass die Lichter ausgehen würden, wenn man auf Atomkraft verzichte. Nun sind für eine Woche nur noch 4 Atomkraftwerke am Netz und es geht doch. Die 7 ältesten Atomkraftwerke und Krümmel waren sowieso vom Netz. Nun sind auch noch 5 weitere Atommeiler vom Netz. Und es geht doch.
Schneller Ausstieg aus der Atomenergie möglich
April 9th, 2011Jürgen Schmid, Umwelt-Berater der Bundesregierung sagte zu „Ausgestrahlt.de“, dass man sehr schnell aus der Atomkraft aussteigen könne. Die 20 Gigawatt Leistung der Atomkraftwerke stünde auch als Gaskraftwerke und BHKW zur Verfügung, wenn man von der Wärmesteuerung der BHKW zu einer Stromsteuerung überginge. Auch sei es möglich jedes Jahr 6 Gigawatt Windstrom zuzubauen.
So schnell wie möglich weltweit aus der Atomkraft aussteigen
März 17th, 2011Der GAU in Japan läßt nur eine folgerung zu: Wir müssen weltweit so schnell wie möglich aus der zivilen und militärischen Nutzung der Atomkraft aussteigen. Es gibt aber immer noch einige unversbesserliche, wie China oder die USA, die auch weiter Atomkraftwerke bauen wollen. In einigen Ländern, die voll auf Atomkraft gesetzt haben, wie Frankreich, ist es auch wohl ein langer Weg zum Ausstieg. Aber in Deutschland könnten die 7 ältesten Kraftwerke und das Kraftwerk Krümmel sofort abgeschaltet werden. In einigen Jahren dann auch der Rest. Keine Laufzeitverlängerung ist nötig. Bald gibt es genug erneuerbare Energien.
GAU in Japan
März 12th, 2011In Japan ist es nach dem Erdbeben von der Stärke 8,9 und dem Tsunami in einem Atomkraftwerk zu einem GAU gekommen. Das Reaktorgebäude wurde durch eine Knallgas-Explosion zerstört. Ob eine Kernschmelze begonnen hat ist unklar. Die offiziellen Stellen halten sich bedeckt. Wieder einmal hatten die Japaner behauptet, alle ihre Kraftwerke seien erdbebensicher. Was soll man sagen? Es soll nicht nach Häme klingen. Aber wer auf dem Vulkan ein Atomkraftwerk baut, der muss damit rechnen, dass es explodiert. Meine Forderung: Raus aus der zivilen und militärischen Atomnutzung so schnell wie möglich. Keine Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke.
In Lünne und im Kreis Steinfurt soll nach Erdgas gebohrt werden
März 6th, 2011In Lünne und im Kreis Steinfurt soll nach Erdgas gebohrt werden. Dabei sollen giftige Chemikalien benutzt werden. Es regt sich Widerstand. Es werden Unterschriften gesammelt. In Lünne und in Rheine.
Plusenergiekonzept als Baustandard setzen
Januar 27th, 2011Bei Plusenergie.de
kann man eine Petition des Architekten Rolf Disch an die Bundeskanzlerin zur Setzung des Plusenergiestandards im Baustandard unterzeichnen. Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten haben die Petition erstunterzeichnet.